Selbstverständnis

Im Zentrum unserer Arbeit stehen der Mensch und die Förderung von Akzeptanz und Toleranz im Umgang mit vielfältigen Lebenswelten und Weltanschauungen. Wir arbeiten schwerpunktmäßig im Bereich der Primärprävention und bearbeiten die Phänomenbereich „religiös und/oder politisch motivierter Extremismus“ sowie „Demokratiefeindlichkeit“. Mit unseren vielfältigen und niedrigschwelligen Beratungs- und Bildungsangeboten bieten wir allen Akteur*innen und Bürger*innen in Stadt und Landkreis Hildesheim eine feste Anlaufstelle und einen geschützten Raum für persönliche Fragestellungen und Problemlagen. Wir schicken niemanden weg.

Wir sind professionell, weltoffen, tolerant und kommen aus unterschiedlichen Professionen. Wir lehnen jede Form von Ausgrenzung, Abwertung und Gewaltanwendungen gegenüber Menschen oder Gruppen ab.

Neben den individuellen Service- und Beratungsangeboten stellen wir uns auch der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Aufklärungs- und Beratungsarbeit sowie (außerschulische) politische Bildungsarbeit in dem Themengebiet zu leisten und dabei zielgruppenorientiert und bedarfsspezifisch zu arbeiten. Entsprechend dieser Auffassung, versuchen wir Orientierungspunkte zu setzen, die zu einem besseren Verständnis der genannten Phänomenbereiche und den dabei verwendeten Begriffen  führen. Wir arbeiten transparent und möchten mit unserer Arbeit moderieren, begleiten, differenzieren, informieren und sensibilisieren.

Wir kooperieren mit lokalen Akteur*innen der Präventionsarbeit und begrüßen ausdrücklich die Zusammenarbeit mit öffentlichen und freien Träger der Sozialen Arbeit aus unterschiedlichen Sozialräumen sowie mit religiösen Gemeinden und mit Akteur*innen der Öffentlichkeit, der Verwaltung, der kommunalen Politik sowie der lokalen Medien. Darüber hinaus stehen wir in einem ständigen Austausch mit Fachberatungsstellen auf Landesebene sowie verschiedenen behördlichen Institutionen.

Es ist uns wichtig, in Angrenzung und Abgrenzung der Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche und Aufgaben gegenüber anderen Akteur*innen in der Präventionsarbeit/-landschaft hinzuweisen und stets die Zusammenarbeit mit diesen auf Augenhöhe zu gestalten. Wir wollen einen Mehrwert für Stadt und Landkreis Hildesheim erreichen.

Wir haben Respekt vor der Aufgabe, die sich durch Komplexität und Sensibilität des Themenfeldes ergibt. Wir wollen mit unsere Arbeit zu einer besseren Verständigung in der Gesellschaft und für individuelle Lebenswelten beitragen. Wir berücksichtigen dabei sozialpädagogische und politikwissenschaftliche Ansätze um uns durch Austausch und Kooperation mit anderen, dauerhaft weiterzuentwickeln und weiterzubilden.

Im Rahmen unserer Arbeit, sind wir nicht für die Handlungen Anderer verantwortlich.

radius
- Service- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit
Bernwardstraße 11 (5. Etage)
31134 Hildesheim
Telefon: 0 51 21 - 703 43 90
radius(ät)caritas-hildesheim.de
www.radius-hildesheim.de

Gefördert wird RADIUS durch das Landes-Demokratiezentrum (LDZ) beim Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium sowie Stadt und Landkreis Hildesheim und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung